Die Düsseldorfer Tabelle - aktualisiert in 2021

Besonders, wenn es um Kindesunterhalt geht, schauen alle Beteiligten für die Berechnung auf die Düsseldorfer Tabelle. Die Unterhaltsleitlinie des Oberlandesgerichtes Düsseldorf wird jedes Jahr aktualisiert und setzt für ganz Deutschland die Unterhaltsrichtwerte fest.

Frau Rechtsanwältin Hecker-Buschkamp in Bielefeld ist als erfahrene Familienrechtsanwältin erste Ansprechpartnerin in Unterhaltsfragen. Sie prüft unter anderem auch, ob die Unterhaltsbeträge nach der Düsseldorfer Tabelle 2021 anzupassen sind. Die Beträge haben sich im Vergleich mit der Düsseldorfer Tabelle 2020 und der Düsseldorfer Tabelle 2019 erhöht. Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch in der Kanzlei Hecker-Buschkamp, damit Sie wissen, was unterhaltsrechtlich in Ihrem Fall gilt.


Interessanterweise hat die Düsseldorfer Tabelle keinen Gesetzes- oder Verordnungscharakter. Dennoch kann sich diese Unterhaltsleitlinie des Oberlandesgerichts Düsseldorf schon seit 1962 in Absprache mit den weiteren Oberlandesgerichten in Deutschland als maßgebliche Basis für den Unterhalt und seine Berechnung durchsetzen. Unterhalt als Tabelle war 1962 eine bahnbrechende Neuerung, die zur Systematisierung vor allem des Kindesunterhalts einen entscheidenden Beitrag geleistet hat. Es besteht seit 2008 über den § 1608a BGB eine Anbindung der Tabelle an das Existenzminimum, welches sich jährlich aus dem Einkommensteuergesetz ableitet. Obwohl die meisten Menschen die Düsseldorf Tabelle nur in Zusammenhang mit dem Kindesunterhalt bringen, umfasst sie auch die Richtwerte für Ehegattenunterhalt und den Unterhalt unter Verwandten. Die Düsseldorfer Tabelle ist für den Unterhalt deshalb in der Praxis eine unverzichtbare Leitlinie. Für den Kindesunterhalt hat die Tabelle die größte Bedeutung und ist auch in diesem Zusammenhang besonders zu Jahresanfang immer wieder von großem Interesse im Familienrecht. Sie wird in der Regel jährlich aktualisiert. Aktuell gilt die Düsseldorfer Tabelle 2021.

Die Systematik der Düsseldorfer Tabelle

Die aus 4 Teilen bestehende Tabelle mit Unterhalt für Kinder im Teil A hat eine spezifische Systematik. Anders als oft angenommen wird, entsprechen die in der Düsseldorfer Tabelle angegebenen Werte nicht immer dem tatsächlichen Zahlbetrag beim Kindesunterhalt. Die Tabelle weist in Abhängigkeit von Kindesalter und Einkommensgruppe (unterhaltsrelevantes Nettoeinkommen) den Bedarfswert des unterhaltsberechtigten Kindes pro Monat aus. Häufig werden deshalb für den Kindesunterhalt die Düsseldorfer Tabelle und ihre Bedarfswerte als gegeben gesetzt. In der Praxis müssen aber der jeweilige Bedarfswert und der tatsächliche Zahlbetrag nicht übereinstimmen. Bei der Ermittlung des Zahlbetrages ist beispielsweise auch der Bedarfskontrollbetrag in der letzten Spalte der Düsseldorf Tabelle zu beachten. Er soll gewährleisten, dass das Verhältnis in der Verteilung von Einkommen zwischen dem Unterhaltspflichtigen und dem unterhaltsberechtigten Kind ausgeglichen ist. Möglicherweise wird dieser Betrag beim Unterhaltspflichtigen dann unterschritten, wenn er noch weitere Unterhaltspflichten hat. Es ist dann auf die nächst niedrigere Gruppenstufe in der Düsseldorfer Tabelle auszuweichen. Der Bedarfskontrollbetrag ist auch einer der Gründe dafür, dass es für einen rechtlichen Laien nicht immer einfach ist, die Werte der Düsseldorfer Tabelle richtig zu interpretieren. Gerade, wenn in einem neuen Jahr nach der Düsseldorfer Tabelle aktuell die Werte zu bestimmen sind, empfiehlt sich eine Beratung bei der Familienrechtsanwältin Hecker-Buschkamp in Bielefeld. Sie prüft die neue Düsseldorfer Tabelle in ihrer Anwendung auf jeden einzelnen Fall und unterstützt bei der Geltendmachung gegebenenfalls geänderter Unterhaltsbeträge.


Grundsätzliches zum Kindesunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle

Der Kindesunterhalt wird vom Gesetzgeber sehr ernst genommen. Verstöße gegen die Unterhaltsverpflichtung sind unter anderem strafbewährt. Obwohl die Düsseldorfer Tabelle oder Düsseldorfer Liste präzise Bedarfswerte für den Kindesunterhalt ermittelt, muss für die genaue Unterhaltsberechnung der jeweilige einzelne Fall betrachtet werden. Der Mindestunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle entwickelt aus den monatlich festgesetzten Bedarfswerten des unterhaltsberechtigten Kindes kann unterbeschritten und auch überschritten werden. Beispielsweise wird in der Tabelle Kindesunterhalt nur bis zu einem unterhaltsrelevanten Nettoeinkommen von 5500 EUR festgesetzt. Ist das Nettoeinkommen des Unterhaltsverpflichteten höher, muss der Unterhaltsbetrag nach den Umständen des einzelnen Falls festgelegt werden. 


Die Problematik der Mangelfälle und die Düsseldorfer Tabelle

Der Unterhalt der Düsseldorfer Tabelle ist auch deshalb eine Leitlinie ohne Gesetzescharakter, weil es Fälle gibt, in denen das unterhaltsrelevante Nettoeinkommen des Unterhaltsverpflichteten nicht ausreichend ist, um alle Unterhaltsverpflichtungen zu erfüllen. Dann handelt es sich um einen sogenannten Mangelfall. Hier nur nach den Werten in Teil A der Tabelle vorzugehen, würde wenig Sinn machen. Die Grundsätze zu Mangelfällen werden in Teil C der Düsseldorfer Tabelle geregelt. Sie anzuwenden, ist ein komplizierterer Prozess. Gerade in komplexeren Unterhaltsfällen kann die Unterhaltszahlung nach Tabelle allgemein zu nicht stimmigen Ergebnissen führen. Auch deshalb ist es wichtig, Unterhaltsverpflichtungen mithilfe einer kompetenten Familienrechtsanwältin wie Frau Hecker-Buschkamp exakt zu bestimmen. Besonders wichtig ist eine Überprüfung der Unterhaltsbeträge nach Aktualisierung der Tabelle und bei Veränderungen im Leben der Beteiligten. Das unterhaltsrelevante Einkommen des Unterhaltsverpflichteten kann sich nach unten oder nach oben verändern. Es können durch Geburten von Kindern zusätzliche Unterhaltsverpflichtungen dazu kommen, und es sind noch weitere Lebensumstände denkbar, die auf die Unterhaltshöhe einwirken.


Frau Rechtsanwältin Hecker-Buschkamp in Bielefeld bringt als Familienrechtsanwältin mit über 30 Jahren Berufserfahrung in Unterhaltsfragen eine hohe, in der Praxis erprobte Kompetenz mit. Sie haben in ihr eine versierte Ansprechpartnerin bei der Unterhaltsberechnung und allen Fragen zum Unterhalt der Düsseldorfer Tabelle. Nutzen Sie den aktuellem Übergang zur Düsseldorfer Tabelle 2021 für eine Überprüfung aller unterhaltsrelevanten Verhältnisse und Umstände. Frau Hecker-Buschkamp wird Sie auch dabei rechtlich begleiten, gegebenenfalls geänderte Unterhaltsbeträge geltend zu machen oder zu hohe Unterhaltsforderungen abzuwehren. Sie steht Ihnen ebenso zur Verfügung, wenn erstmalig eine Unterhaltszahlung nach Tabelle eingefordert werden soll. Bedenken Sie, dass gerade dem Kindesunterhalt eine existenzielle Bedeutung zukommt. Zögern Sie deshalb nicht, aktuell angepassten Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle 2021 einzufordern.