Das Sorgerecht

Gemeinsames Sorgerecht stellt bei verheirateten Eltern heute den gesetzlichen Regelfall dar. Insbesondere bei Trennung, Scheidung oder Umzug eines Elternteils sowie bei nicht verheirateten Eltern sind rechtliche Auseinandersetzungen zum Sorge- und Umgangsrecht keine Seltenheit. Hier entstehen intensiver Beratungs- und Handlungsbedarf, um zum Wohl des Kindes angemessene Lösungen zu erarbeiten. 


Wenn es um Fragen zum Sorge- und Umgangsrecht geht, ist die Fachanwältin für Familienrecht Frau Hecker-Buschkamp in Bielefeld Ihre erste Ansprechpartnerin. Vereinbaren Sie noch heute einen Besprechungs -und Beratungstermin, wenn Sie das Sorgerecht beantragen möchten.

Eltern haben gegenüber Ihren Kindern das Sorgerecht einvernehmlich und in eigener Verantwortung mit Blick auf das Kindeswohl auszuüben. Das ergibt sich aus § 1627 BGB. Dahinter steht die dringende Aufforderung an die Eltern, sich bei Meinungsverschiedenheiten über die Ausübung des Sorgerechts zu einigen. Sind die Eltern miteinander verheiratet, sieht der Gesetzgeber gemeinsames Sorgerecht - auch als geteiltes Sorgerecht bezeichnet - als Regelfall an. Bei unverheirateten Eltern steht das Sorgerecht dem Vater zunächst nicht zu. Regelfall ist hier, dass die Kindesmutter das alleinige Sorgerecht ausübt. Während die gemeinsame elterliche Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern gesondert erklärt oder beantragt werden muss, haben verheiratete Eltern gemeinschaftlich die elterliche Sorge inne. Bei Trennung oder Scheidung verheirateter Eltern kann unter bestimmten Umständen ein Elternteil das alleinige Sorgerecht beantragen. Geschieht das nicht, gilt gemeinsames Sorgerecht auch nach der Trennung.

Gemeinsames Sorgerecht und gemeinsames Umgangsrecht

In einer intakten Familiensituation mit verheirateten Eltern steht in der Regel gemeinsames Sorgerecht dem gemeinsamen Umgangsrecht in der Praxis gleich. Das Sorgerecht umfasst dabei die Personensorge und die Vermögenssorge. Gemeinsames Sorgerecht und die Informationspflicht gegenüber dem jeweils anderen Elternteil über die aktuelle Situation des Kindes bilden ebenfalls eine Einheit. Der Umgang mit dem Kind entspricht einer eigenen familienrechtlichen Verpflichtung, nach der Eltern zum Umgang mit dem Kind berechtigt und verpflichtet sind. Während in intakten Familien Umgang selbstverständlich stattfindet, ergeben sich häufig Probleme bei Trennung und Scheidung sowie bei unverheirateten Eltern. Oft streiten Eltern dann nicht nur über die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge, sondern unter Umständen auch über Umgangsrechte beispielsweise des Kindesvaters. Bei unverheirateten Eltern geht es häufig zunächst um ein Umgangsrecht. Für den Vater ist gemeinsames Sorgerecht keine Voraussetzung für den Umgang mit dem Kind. Der Umgang ist hier getrennt von der Sorgerechtsituation zu sehen. Gemeinsames Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht können ebenfalls auseinanderfallen. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein besonderer Teil der Personensorge und kann auch einem Elternteil allein zugesprochen werden.

Das Sorgerecht bei unverheirateten Eltern

Regelmäßig steht bei unverheirateten Eltern das Sorgerecht allein der Mutter zu. Mit einer Sorgeerklärung können die Elternteile von vornherein festlegen, dass sie die elterliche Sorge gemeinsam ausüben. Hier sind sich die Eltern einig, gemeinsames Sorgerecht zu beantragen. Ist die Mutter mit einer solchen Erklärung nicht einverstanden und der Vater will gemeinsames Sorgerecht beantragen, entscheidet das Familiengericht. Hier ist ein erfahrener Rechtsanwalt im Familienrecht der erste Ansprechpartner. Das gilt für alle Fälle, in denen ein Elternteil geteiltes Sorgerecht beantragen will. Sind Eltern unverheiratet, streiten sie häufig bereits über den Umgang mit dem Kind. Hier bleibt häufig nur das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen, um als Vater einen gewissen Einfluss und Kontakt zum Kind zu haben. Ein Rechtsanwalt für Familienrecht berät Sie umfassend. Denken Sie hier im Raum Bielefeld an Frau Hecker-Buschkamp, Fachanwältin für Familienrecht.

Sorgerecht bei Trennung und Scheidung

Es gibt immer wieder Fragen und Auseinandersetzungen zum Sorgerecht. Ob unverheiratet oder in einer Ehe, häufig entstehen sehr praktische Probleme. Gemeinsames Sorgerecht bedeutet insbesondere, dass auch alltägliche Belange des Kindes gemeinsam entschieden werden müssen. Die Ausübung des gemeinsamen Sorgerechts bei Trennung und Scheidung kann deshalb in der Praxis schwierig werden. So stellt sich häufig die Frage, wie gemeinsames Sorgerecht und ein Umzug eines Elternteils miteinander zu vereinbaren sind. Hier ist ebenfalls der erfahrene Rechtsanwalt im Familienrecht gefragt, um angemessene Lösungswege für die Beteiligten zu finden.


Im Raum Bielefeld steht Ihnen Frau Rechtsanwältin Hecker-Buschkamp zu allen Fragen rund um das Sorgerecht und Umgangsrecht zu Verfügung. Machen Sie jetzt Ihren Termin, um gemeinsames Sorgerecht oder alleiniges Sorgerecht zu beantragen.